Der Gelcoat bildet die Arbeitsfläche des Formwerkzeugs. Er übernimmt die Oberflächenqualität des Urmodells und ist chemischen, thermischen sowie abrasiven Belastungen zuerst ausgesetzt. Deshalb sind Oberflächenvorbereitung und zeitliche Abstimmung der Schichten ebenso wichtig wie die Materialauswahl.
01 / KUNDENANFORDERUNG
Übertragen Sie das Finish mit weniger Reparaturen.
Ein kontrolliertes Gelcoat-System kann eine feine, polierbare Oberfläche in die Form übertragen und gleichzeitig das darunter liegende Laminat vor Handhabung, Ablösung und Serviceeinwirkung schützen.
02 / AUSWAHLKRITERIEN
Oberfläche und Zyklus auswählen
Polierbarkeit, Oberflächenübertragung, chemische Beständigkeit, Hitzeeinwirkung, Abrieb und Verträglichkeit mit dem Laminat oder Infusionsharz prüfen. GC135 sollte mit seinem eigenen TDS gelesen werden und nicht anhand von Farbe oder Etikett verglichen werden.
03 / PROZESSKONTROLLEN
Bauen Sie die Oberfläche in der richtigen Reihenfolge auf.
Bereiten Sie den Untergrund vor und versiegeln Sie ihn, tragen Sie den Gelcoat gleichmäßig auf, achten Sie auf das Klebefenster und fügen Sie dann die Kopplung oder das Trägerlaminat hinzu. Zeichnen Sie die Bedingungen für Filmaufbau, Aushärtung, Schleifen und Nachhärtung auf.
04 / PRÜFUNG VOR DEM EINSATZ
Testen Sie das gesamte Oberflächensystem.
Trennmittel, Gelcoat, Haftschicht, Laminat und Reparaturmaterial bilden eine Oberflächenstrategie. Bei einer kleinen Platte kann es zu Nadellöchern, schlechter Haftung, Durchdruck oder Schleifgefahr kommen, bevor eine vollständige Form entsteht.