Modellbauplatten eignen sich für formstabile Anschauungs- und Referenzmodelle, die sich schnell ändern lassen. Bei der Sortenwahl sind Kantenfestigkeit, Zerspanbarkeit, Oberflächenqualität und die voraussichtliche Zahl der Änderungen abzuwägen.
01 / KUNDENANFORDERUNG
Was diese Route löst
Große Styling-, Referenz- und Urmodelle lassen sich ohne das Gewicht und die langen Fertigungszeiten von Metall herstellen. Homogene Platten ermöglichen es dem Designteam, die Oberfläche vor dem Bau einer Produktionsform zu prüfen, zu lackieren und zu ändern.
02 / AUSWAHLKRITERIEN
Wählen Sie den Job aus.
Ausgangspunkt sind Modellgröße, geforderte Oberflächenqualität, Bearbeitungsverfahren und erwartete Änderungen. Neben der Dichte bestimmen Kantenstabilität, Spanbildung, Verkleb- und Reparierbarkeit sowie die abschließende Oberflächenbehandlung die tatsächlichen Kosten.
03 / PROZESSKONTROLLEN
Geometrie und Oberflächenqualität sichern
Den Rohling fachgerecht verkleben und abstützen, mit definiertem Aufmaß vor- und fertigbearbeiten und vor Lackierung oder Formenbau Poren verschließen und Kanten ausbessern. Platte, Klebstoff, Spachtel und Oberflächensystem müssen aufeinander abgestimmt sein.
04 / PRÜFUNG VOR DEM EINSATZ
Kennen Sie die Grenzen
Eine Modellbauplatte eignet sich nicht automatisch als Produktionsform. Vor einer solchen Nutzung sind Einsatztemperatur, Trennmittelsystem, Stückzahl und Temperaturwechsel anhand des jeweiligen Datenblatts zu prüfen.