Anwendung / Automobilindustrie

Urmodelle für den Automobilbau

Ein Automobil-Urmodell dient als formstabile, prüfbare Referenz für Karosserieflächen, Werkzeugentwicklung und Maßkontrollen. Seine Bauweise richtet sich nach Größe, Oberflächenqualität, Genauigkeit, Handhabung und dem nächsten Fertigungsschritt.

Bearbeitete Oberfläche eines Automobil-Urmodells
EPTEK / ANWENDUNGFormstabile Modelle zur Prüfung von Geometrie und Werkzeugen

Technische Anforderungen

Die Bauweise an die Modellanforderungen anpassen

01 / CNC-BEARBEITUNG

Verklebte Modellbauplatten

Modellbauplatten bilden einen formstabilen, gut bearbeitbaren Rohling. Fugen und Aushärtung des Klebstoffs müssen vor der Bearbeitung geplant werden; anschließend sind die fertige Oberfläche und die Bezugsmerkmale zu prüfen. PUBOARD-Modellbauplatten und geeignete LBOARD-Typen decken unterschiedliche Anforderungen an Dichte und Oberfläche ab.

02 / AUFBAU DER BEARBEITUNGSFLÄCHE

Modellierpaste auf einem tragfähigen Kern

Ein leichter Unterbau mit abgestützter Bearbeitungsschicht verringert den Bedarf an dichtem Modellmaterial. Maschinell aufgetragene EPMOLD-EP65-/EP72-Paste oder eine geeignete Handauftragspaste liefert das erforderliche Aufmaß für die Bearbeitung.

03 / KONTURNAHER ROHLING

Präzisionsgegossenes Modellmaterial

Ein gegossener Rohling nähert sich bereits vor der Endbearbeitung der Bauteilkontur an. Präzisionsgussmaterialien der PUBLOCK-Reihe können die Zahl der Plattenfugen verringern; Gießprozess und thermische Stabilität müssen vor der Bearbeitung geprüft werden.

04 / DESIGNBEWERTUNG

Stylingmodelle aus Modellierton gesondert betrachten

Ein Modell aus industriellem Modellierton dient zum Modellieren und wiederholten Überarbeiten der Oberfläche. Seine Bearbeitungsschicht und sein Arbeitsablauf unterscheiden sich von denen eines formstabilen Urmodells.